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Ausflugstipp für die Region Ermland und Masuren

 

Ein Stadtbummel durch Lidzbark Warmiński

Start: Lidzbark Warmiński

Ziel: Lidzbark Warmiński

Entfernung: 7 km

Zeitdauer: 2 Stunden

Während einer Tagestour kann man die Kreisstadt Lidzbark Warmiński kennenlernen. Die größte Attraktion der Stadt ist die gotische Burg der Ermländischen Bischöfe, in welcher wir den Ausflug beginnen kann. Hier wirkten bekannte historische Persönlichkeiten wie spätere Astronom Nikolaus Kopernikus und der Bischof und Literat Ignacy Krasicki, welcher die Residenz in Heilsberg (Lidzbark Warmiński) im Jahre 1794 verließ.

Man sieht sie schon von weitem. Das gewaltige Bauwerk aus roten Ziegeln bestimmt das Bild der Stadt. Umgeben ist die Burg von einem Fluss und einem Wassergraben. Der Weg hinein führt über eine Brücke und durch ein mächtiges Tor. Im Innenhof befinden sich zwei umlaufende Kreuzgänge. Die gotische Burg ist vom Dach bis in die Keller zu besichtigen, denn hier befindet sich ein Museum, welches täglich (außer Montag) von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet ist. Gezeigt werden wertvolle Sammlungen der alten Kunst aus dem Ermland und Preußen, russische Ikonensammlungen, sowie führende Werke der polnischen Malerei vom Ende des 19. und dem 20. Jahrhundert.

Webseite der Außenstelle des Ermländisch-Masurischen Museums
Tel. 0048-89-767-21-11

Nach der umfangreichen Burgbesichtigung kann in eine der gastronomischen Einrichtungen im nicht weit entfernten Stadtzentrum aufsuchen.

Gestärkt und ausgeruht geht es zur weiteren Erkundung der Kreisstadt Lidzbark Warmiński.

In der Altstadt findet man noch zahlreiche Gebäude, welche im Zusammenhang den einstigen Stadtgrenzen stehen. Das Hohe Tor, ein Bestandteil der mittelalterlichen Stadtbefestigungen, ist das größte derartige Objekt im Ermland. Zu der damaligen zeit zählt es zu den fortschrittlichsten Bastionen für den Artillerie-Kampf. Als Andenken an die Stadtbelagerung aus dem Jahre 1520 findet man eingemauerte steinerne Kanonenkugeln im Stadttor, welche den scharfen Beschuss widerspiegeln. In der Zukunft soll das Stadttor für ein Tourismus-Informationszentrum genutzt werden.

Unweit des Stadttors findet man eine hölzerne Kirche aus den Jahren 1821-23. Einst als evangelisches Gotteshaus errichtet, wird sie seit 1945 als orthodoxe Kirche genutzt. Für Besichtigungen sollte man sich mit dem Pfarrer Rostyslav Solopenko verabreden (Tel. 0048-89-767-50-78, Handy 0048-503-318-611).

Der Spaziergang durch Lidzbark Warmiński sollte über die Straße ulica Wiejska zur Kirche Erhöhung des Heiligen Kreuzes führen, welche im Jahre 1709 auf Initiative des Bischofs Załuski aus Anlass der überstandenen Pest-Epidemie gebaut wurde. Zuvor stand hier nur eine Kapelle. Die heutige Form bekam das Gotteshaus nach den Umbauarbeiten zu Zeiten des Bischofs Ignacy Krasicki im Jahre 1789.

Eine weitere sehenswerte Kirche im Stadtzentrum ist die aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts stammende Peter-und-Paul-Kirche. Mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, blieben einzigartige bauliche Elemente und Kirchenausstattung erhalten. An dieser Stelle befand sich zuvor eine Holzkirche aus dem beginnenden 13. Jahrhundert. Neben der Kirche befindet sich das unter Denkmalschutz stehende Kloster der Katharinenschwestern.

Auf den Geländes des früheren bischöflichen Gartens im südwestlichen Teil von Lidzbark Warmiński befindet sich eine Orangerie (einst die Sommerresidenz), welche zum Ende des 18. Jahrhunderts für den Bischof Ignacy Krasicki ausgebaut wurde.

Wer in der Nähe von Lidzbark Warmiński übernachtet, kann abends noch zu einer Radtour starten. Die Räder leiht man im Hotel „Pod Kłobukiem” aus. Dort bekommt man auch eine Route empfohlen, die durch den Symsarna-Park führt, wo man die wunderschöne Natur des Landstrichs entdecken kann. Am Ende der Stadt in Richtung Olsztyn gibt es eine Anhöhe, welche Krzyżowa Góra heißt. Im Winter ist es ein Sportzentrum mit Skilift, Schneekanonen und beleuchteter Piste. Von da oben hat man einen phantastischen Rundblick. Der Radweg wird im Winter für den Skilanglauf genutzt.

 
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Hohes Tor. Bestandteil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Foto: Maik Veit

 

Altstadt von Lidzbark Warmiński. Foto: Maik Veit

 

Holzkirche. Einst von Protestanten, heute orthoxen Gläubigen genutzt. Foto: Maik Veit

 

Symsarny-Fluss. Foto: Landkreisverwaltung

 

 
Diesen Ausflugstipp präsentiert Ihnen:

Landkreis Lidzbark Warmiński

Im Herzen des Ermlandes.
 
 
 
 
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Quelle: money.pl