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Ausflugstipp für die Region Pommern

 

Hölzerne Vorlaubenhäuser, Windmühle und alte Dorfkirchen

Start: Nowy Dwór Gdański

Ziel: Nowy Dwór Gdański

Entfernung: 26 km

Zeitdauer: 5 Stunden

Wer das Weichsel-Werder (Żuławy Wiślane) erkunden will, dem empfehlen wir einen Ausflug ins Gebiet der Gemeinde Ostaszewo. Dort findet man eine nahezu erhaltene Dorfstruktur und eine Vielzahl von hölzernen Vorlaubenhäusern der Mennoniten. Vielleicht sollte man das Auto in Nowy Dwor Gdański stehen lassen und mit dem Fahrrad auf Tour zu gehen. Zuvor empfiehlt sich ein Besuch des Regionalmuseums in Nowy Dwor Gdański, wo man die Geschichte des Weichselwerders kennenlernen kann.

Die Gemeinde Ostaszewo liegt im Herzen von Żuławy, verläuft am östlichen Ufer der Wisła (Weichsel) und südlich der Landesstraße 7, welche Gdansk mit Warszawa verbindet und nimmt eine Fläche von etwa 61 km2 ein. 85 Prozent des Gemeindegebietes wird landwirtschaftlich genutzt. Wälder gibt es hier keine. Zur Gemeinde gehören 3324 Einwohner, die in 11 Ortschaften wohnen, die in 7 Schulzendörfer aufgeteilt sind. Die größte Ortschaft ist Ostaszewo, wo 997 Menschen wohnen.

Der größte Wert der Gemeinde ist die Kulturlandschaft mit ihren für Żuławy typischen Poldern, den grünen Feldern, der typischen Flora und Fauna sowie der historischen ländlichen Bebauung und den sakralen Objekten.

In den vergangenen Jahrhunderten stand die Region unter dem Einfluss unterschiedlichster Kulturen. Preußen, Pommern, Holländer, Ukrainer, Mennoniten, Deutsche und Polen bewohnten diesen Landstrich und hinterliesen ihre Spuren, die auch heute noch sichtbar sind. Fast in jedem Dorf findet man die hölzernen Vorlaubenhäuser.

Wirklich einzigartig in Żuławy ist die hölzerne Kirche in Palczewo, welche aus dem Jahre 1712 stammt. Im Dorfzentrum befindet sich auch noch eine wertvolle Holländerwindmühle aus dem 18. Jahrhundert, welche demnächst restauriert werden soll.

In Ostaszewo ist die Ruine einer gotischen Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhunderts zu finden. Sehenswert sind auch die Kirche mit einem hölzernen Turm in Jeziernik oder die Pfarrkirche in Ostaszewo aus dem 19. Jahrhundert.

Das Tal der unteren Weichsel gehört zu einem internationalen ökologischen Korridor und steht unter speziellem Schutz. Nachträglich wurde der Landstrich dem Landschaftsschutzgebiet der mittleren Żuławy zugeordnet.

Starten wir unseren Ausflug also am Muzeum Żuławskie, dem Museum des Weichseldeltas (ul. Kopernika 17, Nowy Dwór Gdański, Telefon 0048 55 247 57 33). Es ist Montag bis Freitag von 9.30 - 15.30 Uhr geöffnet. Hier erfährt man Interessantes über die Geschichte dieses Landstrichs. Unter anderem gibt es hier ein Lapidarium mit restaurierten mennonitischen Grabsteinen.

Danach verlassen wir die Stadt in südwestlicher Richtung. Dabei durchfahren wir Orlowo und in Lubieszewo biegen wir nach rechts ab. In Stawiec kommen wir an einem Friedhof der Mennoniten vorbei. Dabei sollte man die interessanten Grabinschriften in deutscher Sprache lesen.

Weiter geht es über Lubieszewo I nach Kącik, wo wir nach rechts abbiegen, später durch Pręgowo Żuławskie fahren und dann aus der Ferne schon die Windmühle von Palczewo sehen.

In Palczewo finden wir noch eine Dorfstruktur vor, wie sie im 14. Jahrhundert angelegt wurde. Auch typisch holländische Gehöfte sind hier anzutreffen. Sehenswert sind die Holzkirche "Mutter Gottes von Czestochowa" aus dem Jahre 1712 und der römisch-katholische Friedhof vom Ende des 19. Jahrhunderts. Interessant sind auch die Holzhäuser in Gebälkkonstruktion vom Anfang des 20. Jahrhunderts (Grundstücke mit den Nummern 12, 20, 29, 29a, 37 und 46), die Scheune in Vorsäulenkonstruktion von 1859 (Hausnummer 29b) und der gemauerte Speicher aus dem 19. Jahrhundert (Hausnummer 53).

In dem flachen Land fällt die auf einem Hügel erbaute Holländerwindmühle sofort auf. In Palczewo kommen wir auch an den Damm, welcher das Dorf vor dem Weichsel-Fluß schützt. Auf der Dammkrone ist ein guter Platz für eine Rast.

Wir fahren wieder einige Meter auf der Straße zurück, die nach Palczewo führte. Nun biegen wir aber nicht nach rechts ab, wie die Anreise erfolgte, sondern nach links. So erreichen wir Nowy Cerkiew.

Auch dort trifft man auf eine Dorfstruktur wie im 14. Jahrhundert und Gehöfte im holländischen Stil. Sehenswert sind die Pfarrkirche Hl. Martin, welche in den Jahren 1878 – 79 erbaut wurde und der römisch-katholische Friedhof aus dem 14. Jahrhundert. Die typischen Holzhäuser mit Balkenkonstruktionen ( Hausnummern 6,7, 13, 14, 17, 23, 26, 28) sollte man ebenso anschauen, wie hölzernen Speicher (einer im Grundstück 26, mit Vorlaubenkonstruktion aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und der zweite, ebenfalls aus Holz, im Grundstück 28. Dieser wurde 1839 erbaut.). Das Haus mit der Nummer 27 ist ein steinernes Gebäude vom Beginn der 20. Jahrhunderts.

Ein paar Minuten weiter gelangen wir nach Gniazdowo, wo hölzerne Gebäude mit Balkenkonstruktionen vom Anfang des 20. Jahrhunderts interessant sind (Grundstücke 13, 14 und 35). Innerhalb des Grundstücks 20/21 finden wir eine gemauerte Villa aus dem Jahre 1889. Aus dem Jahre 1864 stammt ein hölzernes Laubenganghaus mit Fachwerk.

Fahren wir auf der Straße weiter, so gelangen Sie nach Ostaszewo. Dort gibt es zwei Kirchen, die den Namen Johannes der Täufer tragen. Die jüngere (gebaut im 19. Jh.) , eine gotische Pfarrkirche, ist nur noch als Ruine erhalten. Die ältere jedoch, eine evangelische Kirche vom Ende des 17. Jahrhunderts, ist erhalten. Da zwei Glaubensrichtungen hier vertreten waren, gibt es auch zwei Friedhöfe. Der römisch-katholische Friedhof stammt aus dem 14. Jahrhundert und der evangelische aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Sehenswert sind auch eine Schmiede vom Ende des 19. Jh. (Grundstück 47) und eine Grundschule vom Anfang des 19. Jahrhunderts (Grundstück 50). Ansonsten finden wir hier eine Vielzahl von Holzhäusern aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts vor. Nun fahren wir weiter nach Jeziernik.

Dort sollten Sie sich die Pfarrkirche Hl. Georg aus dem Jahre 1334 ansehen. Das hölzerne Bauwerk ist im Stil der Gotik erbaut. Der Kirchturm aus Holz stammt aus dem Jahre 1637. Den römisch-katholischen Friedhof legte man in der Mitte des 14. Jahrhunderts an. In den Grundstücken 6, 8, 9, 19, 22, 24, 25, 26, 44, 47, 50, 54, 55, 56, 57 und 64 stehen Holzhäuser in typischer Balkenkonstruktion. Der hölzerne Speicher im Grundstück 65 stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Von Jeziernik aus fahren wir über Stawiec und Lubieszewo zurück nach Nowy Dwor Gdański.

 
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Auf der Fahrt von Nowy Dwór Gdański kommen wir am mennonitischen Friedhof in Stawiec vorbei.

 

Kapelle am Wegesrand.

 

Die Holländerwindmühle in Palczewo. Fotos: Maik Veit (5)

 

Der Weichseldamm in Palczewo.

 

Eines der vielen Vorlaubenhäuser in der Region. Hier in der Ortschaft Gniadzowo.

 

 
Diesen Ausflugstipp präsentiert Ihnen:

Landkreis Nowy Dwór Gdański

Zwischen Weichselwerder und Frischem Haff.
 
 
 
 
Hier finden Sie Karten aus der Region:
 
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Touristenkarte Weichselwerder
 
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Quelle: money.pl