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Sehenswürdigkeiten in der Region Ermland und Masuren

 

Die Stadt Lidzbark Warmiński und ihre Burg des ermländischen Domkapitels

Die gotische Burg des Ermländischen Domkapitels ist das dominierende Element in der Kreisstadt Lidzbark Warmiński. Wer auf der Straße 51 von Olsztyn kommend in Richtung Bartoszyce durch Lidzbark fährt, sieht den riesigen Ziegelbau auf der linken Seite. Die Burg, so wie wir sie heute sehen, wurde zwischen 1350 und 1401 anstelle einer früheren hölzernen Festung erbaut, welche vor 1241 von prussischen Stämmen unter dem Namen Lecbarg entstand. Die Hauptburg baute man als quadratisches Bauwerk auf einer Fläche von 48,5 mal 48,5 Metern. Durch die Lage am Zusammenfluss der Flüsse Lyna und Symsarny war die Burg bereits durch natürliche Gegebenheit gut geschützt. Dazu kamen weitere Gräben und  Mauern. Die neue Burg diente als repräsentative Residenz der ermländischen Bischöfe und als sichtbares Zeichen ihrer kirchlichen und weltlichen Macht. Dies erkennt man an den überaus reichen Details, den Ecktürmen, dem Arkadenhof und der Ausstattung der Innenräume. In der nordöstlichen Ecke steht ein hoher Turm. In touristischen Beschreibung bezeichnet man die heutige Burg gern als Wawel des Nordens. Zu Zeiten der 1. polnischen Republik (1466 bis 1772) gehörte das Ermland zu Polen, was sich auch in der Ausstattung der Burg widerspiegelt. Die Vorburg besteht aus einem dreiflügeligen Bau, in welchen sich Verwaltungsräume befanden, darunter das Gericht. In den Jahrhunderten erfolgten oft Umbauten, welche sich dem ändernden Bedarf anpassten. Ein Burgflügel war in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr genutzt und drohte zu verfallen. Nun scheint eine Rettung gekommen zu sein: Eine Investorengruppe kaufte den teil der Burg und begann im Herbst 2009 mit ersten Umbauarbeiten. Hier soll ein weiteres Burghotel in der Woiwodschaft Warmińsko-Mazurskie (Ermland und Masuren) entstehen. Die Burg verfügt über zahlreiche Räume mit entsprechender Zweckbestimmung. Darunter eine Schlosskapelle, ein großes Refektorium (als zentraler Speisesaal), Türme als Kapellen für die Bischöfe.

Im ersten Stockwerk der Burg befinden sich der Audienzsaal, von welchem man in die privaten Gemächer der Bischöfe gelangt.

Heute wird die Burg als Museum und Veranstaltungsort genutzt. Hier hat eine Außenstelle des Ermländisch-Masurischen Museums ihren Platz. Fast alle Räume sind für Besucher zugänglich, von den Kellern bis unter das Dach. Im Museum werden Sammlungen gotischer Kunst, Porträts, Dokumente im Zusammenhang mit berühmten Menschen der Region und Elemente der ehemaligen Burgausstattung gezeigt. Im obersten Stockwerk der Burg zeigt man eine Sammlung polnischer Malerei des 19 und 20. Jahrhunderts sowie eine Sammlung von Ikonen, von denen ein Großteil aus dem Kloster der Altgläubigen im masurischen Wojnowo stammt.

Interessantes über die bekanntesten Bewohner der Burg findet man auf der Internetseite der Stadtverwaltung (leider nur in Polnisch, so das hier die Google-Übersetzung angeboten werden muss).

Das Museum ist täglich (außer Montag) von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Webseite der Außenstelle des Ermländisch-Masurischen Museums  Tel. 0048-89-767-21-11.

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Die Burg in Lidzbark Warmiński. Foto: Landkreisverwaltung

 

Blick zur Burg im Winter. Foto: Landkreisverwaltung

 

 
Diese Sehenswürdigkeit präsentiert Ihnen:

Landkreis Lidzbark Warmiński

Im Herzen des Ermlandes.

 
 

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Quelle: money.pl