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Sehenswürdigkeiten in der Region Großpolen

 

Kirche Allerheiligstes Herz Jesu in der Kreisstadt Turek

Die Pfarrgemeinde von Turek wurde wahrscheinlich zur Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert gegründet. Die erste hölzerne Pfarrkirche, welche nach Johannes dem Täufer benannt war, wurde im Jahre 1331 von den Kreuzrittern abgebrannt. Die nächste, aus Ziegel errichtet und mit einem hohen Turm versehen, brannte im Jahre 1813 ab. Bei diesem Brand wurden auch benachbarte Häuser mit vernichtet.

Die Überreste trug man ab und erbaute eine völlig neue Kirche. Durch Beschädigungen des Gotteshauses und des Turmes bei einem weiteren Brand stürzte das Bauwerk 1839 ein. Auf den Überresten baute man 1875 die Kirche erneut auf.

Es zeigte sich jedoch dass die neue Kirche zu klein war, um die Gläubigen der aufstrebenden Stadt aufzunehmen. Deshalb riss man diese und baute die jetzige Kirche.

Das Projekt stammte von den Warschauer Architekten Konstantyn und Jarosław Wojciechowski. Der Bau des Gotteshauses dauerte von 1904 bis 1913. Die Fundamente sind aus Feldgranitsteinen und das gesamte Objekt aus Ziegeln errichtet. Die Kirche hat einen neogotischen Stil und steht auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes.

Im Jahre 1924 bekam die Kirche den Namen Najświętszego Serca Pana Jezusa (Allerheiligstes Herz Jesu).

In den Jahren 1982 bis 1985 wurde das Dach erneuert. Die Eichenbalken bedeckt nun Kupferblech.

Den Innenraum der Kirche ziert ein Wandgemälde, welches zu den wertvollsten Polychromien in Polen gehört. Die Wände des Gotteshauses sind mit Gemälden versehen, die aus der Werkstatt von Józef Mehoffer stammen, eines auf der ganzen Welt anerkannten Kunstmaler der Epoche des jungen Polens. Sie entstanden in den Jahren 1933 bis 1936 im Auftrag des damaligen Pfarrers Józef Florczak.

Weil der Künstler ein Freund des Pfarrers war und dieser Mehoffer voll vertraute, hatte der Meister die Gelegenheit, das Projekt nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die Werke wurden von Mehoffer persönlich signiert.

Der Maler bemühte sich, eine Verdunklung des Innenraums zu vermeiden. Man findet hier eine neuartige Ornamentik. Dadurch ist die Gestaltung dieser Kirche in Stil und Struktur einmalig und so in keinem anderen Gotteshaus zu finden.

Die Mosaikfenster, ebenfalls nach einen Projekt Mehoffers angefertigt und haben die Martyrologie zum Leitthema. Zu beiden Seiten des Altars befinden sich je zwei Fenster. Links die "Mutter Gottes mit der Sterbekerze" und die "Verkündigung" und rechts die "Schmerzhafte Mutter Gottes" und die "Mutter Gottes mit dem Rosenkranz. Das Altarbild und die Stationen des Kreuzweges malte der Meister selbst und die übrigen Bilder stammen von seinen Schüler.

Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhinderten den Abschluß der Arbeiten. Als Mehoffer 1946 starb, sollte sein Sohn, der die Pläne besaß, das Projekt vollenden, was aber nicht gelang. Dies übernahm in den Jahren 1958 bis 1965 die Firma Józef Powalisz aus Poznań und vollendete die Kirchenfenster im Querschiff.

In den Jahren 1976 bis 1977 gab es die ersten Werterhaltungsarbeiten in der Kirche, welche aber nicht nach den Vorgaben der Denkmalschutzkommision durchgeführt wurden. Deshalb begannen im Jahre 2003 weitere Arbeiten, welche unter der Leitung der Restauratorin Dr. Ewa Roznerska-Świerczewska durchgeführt wurden.

Im Jahre 1996 entschied der polnische Generalkonservator die Kunstdenkmäler der Kirche von Turek als wichtige Kulturgüter anzuerkennen. In Folge dessen erfolgte im Jahre 1998 der Eintrag in das Register der Kunstdenkmäler der damaligen Woiwodschaft Konin.

In der Kirche befindet sich eine 30-stimmige Orgel, welche aus der Werkstatt Gebrüder Rieger (Opus 1924 Gebrüder Rieger, Jagendorf) stammt. Die Orgel wurde bislang zweimal repariert (1990 und 1997). Die Arbeiten übernahm der Orgelbaumeister Kazimierz Chojnacki aus Cyprianka.

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Die Kirche Allerheiligstes Herz Jesu neben dem Marktplatz von Turek.

 
Diese Sehenswürdigkeit präsentiert Ihnen:

Landkreis Turek

Im Zentrum von Polen.

 
 

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Quelle: money.pl
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