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Sehenswürdigkeiten in der Region Ermland und Masuren

 

Klosteranlage in Stoczek Klasztorny

Eine besondere Sehenswürdigkeit im Landkreis Lidzbark Warmiński ist der Marienwallfahrtsort Stoczek Klasztorny (früher hieß er Springborn) - (!Achtung, die Webseite ist von Google automatisch übersetzt!). Das Dorf gibt es seit dem Jahre 1349, als der  ermländische Bischof Hermann von Prag dem Ort seine Handfeste gab.

Die Ermländer waren schon immer fromme Menschen. Davon zeugen die zahlreichen Wallfahrtsorte, Kirchen und an den Straßen die Wegesrandkapellen. Auch in Stoczek gab es seit dem beginnenden 17. Jahrhundert eine Kapelle mit einer Statue der Jungfrau Maria. Diese war Ziel zahlreicher Pilger. Nachdem der schwedisch-polnische Krieg (in die Geschichtsschreibung als Schwedische Sintflut eingegangen) beendet war, stiftete der ermländische Bischof Mikołaj Szyszkowski ein Gotteshaus. Dieses baute man zwischen 1639 und 1641 auf dem Grundriss eines Kreises. Es war die erste Kirche in der Region, welche im Stile des Barock gestaltet war.

Im Jahre 1640 brauchte ein Bischof aus Rom eine Kopie des Gnadenbildes „Salus Populi Romani“ (auch als Lukas-Madonna bekannt). Heute findet man das am 19 Juni 1983 von Papst Johannes Palul II. gekrönte Bildnis am Hauptaltar in Stoczek.

Die Betreuung der Kirche übertrug man dem Bernhardiner-Orden, für welchen Bischof Jan Wydżga 1666 ein Kloster errichtete. Die Kloster im Ermland orientierten sich in ihrer baulichen Gestaltung an die Anlage in Heiligelinde (Święta Lipka): Die Kirche war von einer Mauer umgeben, an welcher an der Innenseite ein Kreuzgang anschloss. An den Ecken errichtete man  Kapellen. Auch hier in Stoczek war es nicht anders. Diese Bauarbeiten begannen zu Zeiten von Bischof Andrzej Chryzotom Załuski im Jahre 1708.

Acht Jahre später, im Jahre 1717, weihte Bischof Teodor Andrzej Potocki die Kirche und stellte sie unter den Schutz von „Maria, der Königin des Friedens“ (Regina Pacis). Mit den Jahren wuchs der Stellenwert des Wallfahrtsortes und war zwischen 1740 und 1750 nahezu so bekannt wie Heiligelinde.

Große Veränderung im Klosterleben brachte die Zeit der polnischen Teilungen und die Zugehörigkeit der Region zu Preußen mit sich. Mit der Säkularisierung der Orden gelangte das Kloster und die Kirche in staatliche Verwaltung. Weil das Ermland weiter katholisch blieb, übertrug man das Kloster Stoczek der Diözese Ermland.

In den folgenden Jahren, vor allem ab dem Jahre 1909, erfolgten Umbauarbeiten und Vergrößerungen der Gebäude.

Zu Zeiten der polnischen Volksrepublik wurde das Kloster wegen seiner geschlossenen Bauform zum Internierungsort von Kardinal Stefan Wyszyński, dem damaligen Primas von Polen. Er wurde vom 12. Oktober 1953 bis zum 6. Oktober 1954 hier festgehalten. Die Zelle des Kardinals kann man heute besichtigen.

Im Jahre 1957 übernahm der Orden der Regularkleriker Mariens von der Unbefleckten Empfängnis, als Marianer bekannt, das Kloster. Dieser Orden wurde 1673 von dem Polen Stanisław Papczyński gegründet.

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Wallfahrtsort Stoczek Klasztorny. Foto: Maik Veit

 

Altar mit dem Gnadenbild der Mutter Gottes von Stoczek. Foto: Maik Veit

 

Kreuzgang rund um das Kloster. Foto: Maik Veit

 

Blick in den Klostergarten, den man auch besichtigen kann. Foto: Maik Veit

 
 
Diese Sehenswürdigkeit präsentiert Ihnen:

Landkreis Lidzbark Warmiński

Im Herzen des Ermlandes.

 
 

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Quelle: money.pl