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Sehenswürdigkeiten in der Region Podlasie Region

 

Narew: Kirche Maria Himmelfahrt und des Märtyrers und Heiligen Bischof Stanisław

Das römisch-katholische Gotteshaus, welches unter dem Patronat Maria Himmelfahrt und dem Märtyrer und Heiligen Bischof Stanisław steht, stifteten der polnische König Sigismund der Alte und seine Gemahlin Königin Bona Sforza. Die Stiftungsurkunde wurde am 7. Dezember 1528 in Vilnius ausgestellt.

Die Stifter statteten die Kirche mit entsprechenden Ländereien aus, dazu gehörten eine Mühle am Fluss Łoknica, die Fischereirechte am Fluss und in den Teichen, das Anrecht auf jeden Grundzehnt der Getreideernte sowie das Recht, von jeder Person, die den Narew-Fluss überquert, einen Brückenzoll zu kassieren.

Aus dieser ersten Kirche überstanden zwei auf  Holz gemalte Bildnisse, welche die Kreuzigungsszene und die Mutter Gottes Hodegetria darstellen. Letzteres ist nach Vorbildern der ältesten und bekanntesten ikonischen Darstellung der Mutter Gottes mit dem Jesus-Kind gemalt. Angeblich ist es ein berühmtes Gnadenbild, welches die Leute aus Dankbarkeit stifteten, mit Goldblechen versahen, auf welche sie Dankesworte schrieben. In der Kirche hängt aber nur eine Kopie des wertvollen Bildes. Die Geprägten Bleche stimmen nicht mit dem Original überein.

Auf den Säulen in der Kirche stehen Heiligenfiguren, z.B. Helena, Petrus, Anna, Ambrosius und Augustinus. Vor dem Hauptaltar sieht man die Figuren der vier Evangelisten sowie Jesus und Johannes der Täufer in natürlicher Größe. Diese stammen von der Wende des 16. zum 17. Jahrhundert.

Ein weiteres denkmalgeschützes Objekt sind die höchstwahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert stammenden Grabtafeln aus Sandstein, welche am Eingang des Gotteshauses zu finden sind. Darauf ist ein Ritter dargestellt, welcher sich auf sein Schwert stützt. Zu seinen Füßen sitzt ein Hund. Einer Legende nach handelt es sich um einen bösen Ritter aus dem Gefolge von König Siegismund August, welcher auf der Jagd tödlich verletzt wurde. Er bat seinen Herren als letzten Wunsch um die Bestattung am Kircheneingang, damit die in die Kirche hinein gehenden Leute auf  ihm herumtrampeln. Auf diese Weise wollte er sich von seinen zu Lebzeiten begangenen Sünden freikaufen.

Die gegenwärtige Kirche entstand auf Initiative des Pfarrers Ludwik Riaucour in den Jahren 1738 bis 1748. Sie wurde an der Stelle ihrer Vorgängerin gebaut, welche wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Es entstand eine dreischiffige Kirche aus Holz, welche in der Anordnung einer Basilika gebaut wurde. Das Presbyterium mit der angebauten Vorhalle wurde nach Nordosten ausgerichtet. Die Seitenschiffe sind durch drei Säulenpaare vom Mittelschiff abgetrennt.

In Verlängerung der Seitenschiffe befinden sich die Sakristei und die Schatzkammer. Über der Vorhalle erheben sich zwei Türme. An den Innenwänden befinden sich Ornamente mit pflanzlichen Motiven. Der Hauptaltar sowie die Altäre, welche das Hauptschiff abschließen, sind im klassizistischem Stil gebaut. Die Altäre in den Nebenschiffen hingegen haben einen barocken Stil und wurden nachträglich mit Rokoko-Ornamenten verziert.

Neben der Kirche steht ein Glockenturm, welcher zum Ende des 18. Jahrhunderts angebaut wurde. Es ist eine zweigeschossige Fachwerkkonstruktion auf quadratischem Grundriss, welche mit Brettern aus Kiefernholz verschalt ist. Die ursprünglichen Glocken des früheren Glockenturmes verschwanden in der Zeit des Ersten Weltkrieges. An deren Stelle traten neue Glocken, welche in den 1920er Jahren von der Kirchgemeinde gestiftet wurden.

In den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert wurde das Gotteshaus jedes Mal verwüstet. Wieder aufgebaut, ist die Kirche heute eines der wertvollsten sakralen Objekte aus Holz in diesem Teil von Polen.

Die großen Feste dieser Kirchgemeinde sind am 8. Mai (Tag des Hl. Stanisław, Bischof und Märtyrer) sowie der 16 Juli (Mutter Gottes des Karmeliterordens) sowie der 15. August (Maria Himmelfahrt).

Adresse: ul. Kościelna 1, Narew
Tel. +48 85 681 6043.

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Unter Denkmalschutz stehende Kirche in Narew. Fotos: Archiv der Landkreisverwaltung Hajnówka (3)

 

Bildnis der Mutter Gottes von Narew.

 

Blick in die Kirche.

 

 
Diese Sehenswürdigkeit präsentiert Ihnen:

Landkreis Hajnówka

Im Land der Wisente und offenen Fensterläden.

 
 

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Quelle: money.pl