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Sehenswürdigkeiten in der Region Podlasie Region

 

Orthodoxe Kirche Heiliger Wundertäter Nikolaus in Białowieża

Die ersten Bewohner von Białowieża kamen aus dem Osten und hatten einen orthodoxen Glauben. Anfangs war ihre Pfarrkirche das Gotteshaus in Szereszewo. Im Jahre 1680 wurde der Ort der Pfarrei Suchopol zugeordnet, zu welcher die Bewohner wahrscheinlich bis zum Jahre 1800 gehörten. Wann die Pfarrgemeinde in Białowieża entstand, ist nicht genau bekannt.

Tatsache ist, dass es hier 1793 bereits ein orthodoxes Gotteshaus gab. Die Stiftungsurkunde stammt aus dem Jahre 1797. Die einfache hölzerne Kirche stand hier bis 1870. Zuvor, im Jahre 1853, bemühten sich die Gläubigen eine neue hölzerne Kirche zu bauen, welche dem Heiligen Wundertäter Nikolaus gewidmet werden sollte.

Sie sollte im Zentrum der Siedlung stehen. Das Gotteshaus erbaute man zwischen 1894 und 1895 parallel zum Zarenpalast. Der Patron der Kirche, sie war ein Bestandteil der Jagdresidenz des Zaren, wurde (wahrscheinlich wie schon das vorherige Gotteshaus) der Heilige Wundertäter Nikolaus.

Im August 1915 verbrachte man den Großteil der Kirchenaustattung in den Osten. Von der Ikonostase wurden die Ikonen sowie die Pforten des Zaren und der Diakone entfernt. In der Zwischenkriegszeit renovierte man das Objekt.

Zum Kriegsbeginn im September 1939 litt das Gotteshaus sehr. In der Zeit der russischen Verwaltung waren Bemühungen zum Wiederaufbau erfolglos. Dies gelang erst in der deutschen Besatzungszeit.

Die heutige orthodoxe Kirche Heiliger Wundertäter Nikolaus ist ein Gotteshaus aus roten Ziegeln. Gestiftet wurde es vom Zar Alexander III. Der Projektant war der Architekt Arsienij Pimienow aus Vilnius. Damals bezeichnete man sie als die schönste Kirche im Gouvernement Grodno. Heute ist es es das einzige Gotteshaus dieses Baustils in Polen.

Das Fundament besteht aus Steinen, welche aus dem Białowieża-Urwald hergebracht und zurecht geschlagen wurden. Das Gotteshaus besitzt zwei Kuppeln, wovon eine als Glockenturm dient. Besonders schön sind die Ikonostasen mit pflanzlichen Motiven im Inneren der Kirche. Sie stammen aus Sankt Petersburg und sind aus chinesischem Porzellan hergestellt. Gegenwärtig ist es das einzige derartige Baudenkmal in Polen.

Die Bauarbeiten wurden 1897 beendet. Am 1. September 1939, kurz vor dem Besuch des Zaren Nikolaus II. wurde das Gotteshaus bombardiert.Im Jahre 1943 baute man die Kirche wieder auf.

Sehenswert sind heute auch die benachbarten unter Denkmalschutz stehenden Wohngebäude, wie das Pfarrhaus und das Haus des Psalmisten. Der Festtage der Kirchgemeinde sind der 22. Mai (Tag des Hl. Nikolaus) und der 14. Oktober (Maria Schutz und Fürbitte ).

Sowohl die orthodoxe Pfarrkirche, das Pfarrhaus und die Kapelle an der Straße ul. Sportowa in Białowieża als auch der Friedhof und die dortige Kapelle sind auf der Denkmalschutzliste aufgeführt.

Adresse: ul. Sportowa 9, Białowieża, Tel. +48 85 681 2500.

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Orthodoxe Kirche Heiliger Wundertäter Nikolaus. Foto: Archiv der Landkreisverwaltung Hajnówka.

 
Diese Sehenswürdigkeit präsentiert Ihnen:

Landkreis Hajnówka

Im Land der Wisente und offenen Fensterläden.

 
 

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Quelle: money.pl