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Woiwodschaft Kujawien-Pommern

Im mittleren Teil von Polen liegen zwei historische Landstriche benachbart am Fluss Weichsel. Auf dem westlichen Ufer befindet sich die Landschaft Kujawy (Kujawien) und auf dem östlichen Ufer die Landschaft Kulmer Land (Ziemia Chelminska).

Die Nordgrenze von Kujawien ist der Oberlauf des Flusses Notec bei Bydgoszcz (Bromberg). Im Osten verläuft die Grenze der Region am Fluss Weichsel. Hinter dem breiten Strom befindet sich im nördlichen Abschnitt das Kulmer Land und südlich des Zuflusses Drweca Masowien. Im Süden ist die Grenze der beschriebenen Region zu Masowien nicht so klar zu definieren. Anders ist es in Richtung Westen. Dort gilt die Linie der Rinnenseen des Goplo-Komplexes und des Kanals Notecki als die Abgrenzung zu Großpolen.

Kujawien - das ist gemeinsam mit Großpolen - eines der Kerngebiete des polnischen Staates. Die allererste Hauptstadt der Region – Kruszwica am See Goplo – ist jedem polnischen Kind als derjenige Ort bekannt, wo der böse König Popiel von den Mäusen gefressen wurde und wo der tugendhafte Piast Kolodziej den Thron bestieg und die Piastendynastie gründete.

Aus dieser sagenumwobenen Zeit stammen in Kujawien zwei Objekte. Erstes ist der erwähnte Mäuseturm. Das zweite Objekt ist ein Kanal, welcher vor über 1000 Jahren gegraben wurden und die Senke des Goplo-Sees mit der Weichsel verbindet. Der Kanal Bachorze ist heute nur bedingt befahrbar und als einer der in ganz Europa ältesten Kanäle sicherlich eine Erkundung wert.

In der Region Kujawien gibt es viele Solequellen. Diese werden zur Salzgewinnung und zu Kuranwendungen in den bekannten Kurorten Ciechocienek, Inowroclaw und Wieniec genutzt.

Das Kulmer Land (Ziemia Chelminska) liegt innerhalb einer großen Schleife der Weichsel. Ab dem Zufluss der Drweca im Toruner Stadtteil Kaszczorek fließt der Fluss Richtung Nordwesten. Die Flussrichtung ändert sich bei Bydgoszcz grundlegend und fliest von dort bis Grudziadz (Graudenz) klar nach Nordosten.

Zieht man auf der Karte eine Linie von Torun nach Grudziadz, so bekommt man ungefähr das Gebiet des Kulmer Landes abgetrennt. Genauer sind die Grenzen durch den Verlauf der unteren Läufe der Flüsse Drweca und Osa (im Norden) gegeben.

Die für die Region namensgebende Stadt Chelmno (Kulm) befindet sich direkt am Weichselufer zwischen Bydgoszcz und Grudziadz.

Das wichtigste Ereignis in dieser Gegend war die Einwanderung des Ordens der Brüder vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem auf Einladung des masowischen Herzogs Konrad im Jahre 1226. Als Pacht verlieh er dem Orden den Teil Masowiens rund um die Stadt Chelmno.

Nach und nach entwickelte sich hier, von den Nachbarn mit Argwohn betrachtet, ein großes und straff organisiertes Staatsgebilde, welches später zu Ostpreußen wurde. Die Landschaft der besprochenen Region ist hügelig und weist viele Seen auf. Hingegen ist die Landschaft Kujawiens flach und stark landwirtschaftlich geprägt.

Wegen des großen deutschen Einflusses im Kulmer Land und der polnischen Prägung Kujawiens lagen diese beiden Landstriche zwar nah aneinander, zugleich sind sie sich kulturell fern. Der Einfluss der Errungenschaften aus dem Kulmer Land gilt allgemein größer als der Kujawiens.

Die Bezeichnung „Kulmer Stadtrecht“ oder „Kulmer Handfeste“ stammt von hier, ebenso wie das Längenmaß „Kulmer Rute“.

Die beiden Regionen liegen an einem der Wege von Deutschland in die Masuren und sind damit oft nur Durchreisestrecke deutscher Urlauber. Eigentlich zu unrecht. Man sollte sich Zeit für einen Aufenthalt in dieser interessanten Region nehmen.

 

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Hier finden Sie einen vollständigen Überblick der touristischen Möglichkeiten in der Region.
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Quelle: money.pl