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Bekannte Personen aus dem Landkreis Lidzbark Warmiński

 

Nikolaus Kopernikus und Ignacy Krasicki

 
In der Vergangenheit lebten mehrere bekannte Persönlichkeiten in der heute zum Landkreis Lidzbark Warmiński gehörenden Region des Ermlandes. Durch die wechselvolle polnisch-deutsche Geschichte waren sie entweder deutscher oder polnischer Abstammung. Fast immer gab es eine Verbindung zur katholischen Kirche oder dem ermländischen Domkapitel.

Der bekannte Astronom und Domherr Nikolaus Kopernikus (in Polen Mikołaj Kopernik) genannt, wirkte einige Zeit in Lidzbark Warmiński. Am 19. Februar 1473 in Thorn (heute Toruń) geboren, wirkte nach seinen Studien in Breslau (heute Wrocław), Allenstein (heute Olsztyn), Heilsberg (heute Lidzbark Warminski) und Frauenburg (heute Frombork), wo er am 24. Mai 1543 verstarb.

Im Heilberger Schloss der Fürstbischöfe schrieb Kopernikus an seinen Commentariolus über das heliozentrische Weltbild.

Zwischen 1767 und 1795 war Ignacy Krasicki ermländischer Bischof. Der später auch als Schriftsteller bekannt gewordene Krasicki zählte einst zum Freundeskreis des preußischen Königs Friedrichs des Großen. Nach der Eingliederung Fürstbistums Ermland zu Preußen weilte er oft auch in Potsdam. Ignacy Krasicki war aber auch mit dem polnischen König Stanislaus II. August befreundet. In dieser Konstellation war der Bischof eher Diplomat und politischer Berater. Die kirchliche Arbeit übertrug er anderen.

Krasicki gilt heute als einer der bedeutendsten Vertreter der polnischen Literatur in der Zeit der Aufklärung. Er verfasste Gedichte, Fabel, Satiren und Komödien. Die erste zweibändige polnische Enzyklopädie stammt auch von ihm.

Aus dem heutigen Landkreis Lidzbark Warmiński stammten aber auch bekannte Persönlichkeiten. Matthias Johann Meyer einer der bekanntesten Maler in der Zeit des Barock. Bekannt wurde er durch Malereien in der bei Heilsberg gelegenen Dorfkirche von Reichenberg. Später malte er auch in anderen ermländischen Gotteshäusern. Beispielsweise die Fresken in den Kreuzgängen des Wallfahrsortes Heiligelinde (Święta Lipka) und Ausmalung der Kuppel in der Salvatorkapelle des Frauenburger Doms.

Ein weiterer ermländischer Fürstbischof stammt aus Heilsberg: Nikolaus von Tüngen, welcher im Jahre 1467 berufen wurde. Der polnische König Kasimir IV. wollte jedoch den Kulmer Bischof Vincent Kiełbasa in dieses Amt bringen. In der Folge kam es zu einem als Pfaffenkrieg in die Geschichte eingegangenen Ereignis (1478 bis 1479).
 
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Ignacy Krasicki

 

Nikolaus Kopernikus

 


Diesen Artikel präsentiert:
Landkreis Lidzbark Warmiński
Im Herzen des Ermlandes
 

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Quelle: money.pl